Bei der Vollversammlung der Arbeiterkammer Steiermark am 13. November 2025 unterstrich der Fraktionsvorsitzende der Freiheitlichen Arbeitnehmer, Theo Raunnigger, mit einem Resolutionsantrag erneut, wie wichtig der Schutz des Bargelds ist. „Wir wissen, wie wichtig es den steirischen Arbeitnehmern ist, auch in Zukunft weiterhin anonym, selbstbestimmt und ohne auf digitale Infrastrukturen angewiesen zu sein, bezahlen zu können.“
Auch der EU-weit geltende Beschluss, der ab Juli 2027 Gültigkeit erlangt und Bargeldzahlungen für Waren über 10.000 Euro verbietet, sorgt bei vielen Menschen für Verunsicherung. „Wir sehen hier eine negative Entwicklung auf die Arbeitnehmer zukommen. Zuerst wurde der 500-Euro-Schein abgeschafft, jetzt hat die EU bereits eine Obergrenze bei Bargeldzahlungen beschlossen und es ist zu befürchten, dass unser Bargeld am Ende komplett durch digitale Zahlungsmittel ersetzt wird. Die Menschen fühlen sich sprichwörtlich in die Enge gedrängt. Schritt für Schritt versucht man hier, ihre Freiheit einzuschränken. Für uns Freiheitliche Arbeitnehmer steht fest, dass sich jeder Einzelne frei für eine digitale Zahlung oder eine Barzahlung entscheiden können soll“, so Raunnigger.
Das Thema bewegt die Menschen im Land. Bereits über 530.000 Bürger haben in Österreich das Volksbegehren für eine uneingeschränkte Bargeldzahlung unterstützt. Auch die Slowakei geht mit positivem Beispiel voran und hat das Recht auf Barzahlung in der Verfassung verankert.
„Um einer schrittweisen Abschaffung des Bargeldes zu entkommen, sehen auch wir es als Notwendigkeit an, das Bargeld als legales Zahlungsmittel in der Bundesverfassung zu verankern“, so Raunnigger.